• Nichts tun?

    NICHT(S) TUN?

    Häufig wird davon ausgegangen Achtsamkeit und verschiedene Meditationen seien ausschließlich mit Nicht(s)-Tun verbunden. Auch wenn der Fokus auf dem SEIN und nicht auf dem TUN liegt, sind unterschiedliche Bereiche im Gehirn aktiviert und arbeiten. So wird in verschiedenen Übungen gezielt die Wahrnehmung und die Lenkung der Aufmerksamkeit geübt. 

  • Religion?

    RELIGION?

    Achtsamkeit ist weder spirituell noch religiös,  weder geheimnisvoll noch exotisch oder mystisch. Kontemplative Praktiken und mentale Übungen existieren seit jeher in allen Kulturen und unterstützen die Konzentration und innere Ausrichtung. Wie Achtsamkeit wirkt, insbesondere das MBSR Programm, ist wissenschaftlich untersucht worden.

  • Ablenkungstechnik?

    ABLENKUNGSTECHNIK?

    Achtsamkeit ist keine Ablenkungstechnik oder eine Methode der Realität zu entfliehen. Das Gegenteil ist der Fall: Achtsamkeit heißt der Realität mit all ihrem Schmerz, ihrer Langeweile, Unruhe und ihrer Freude zu begegnen. Achtsamkeit bringt die Wahrnehmung genau zu dem was im Hier und Jetzt geschieht. 

  • Gedanken abschalten?

    GEDANKEN ABSCHALTEN?

    Eine weitere  Vorstellung über Achtsamkeit ist, sie helfe die Gedanken abzuschalten. Der Zweck der Achtsamkeit ist es jedoch nicht Gedanken abzuschalten. Gedanken sind Teil der menschlichen Erfahrung. Dennoch ist ein häufiger Effekt, dass sich die Gedankenaktivität durch bestimmte Übungen beruhigt. In der Achtsamkeitspraxis geht es darum, sich der Gedankenaktivität bewusst zu werden, sich von ihnen zu distanzieren und die Beziehung zu den Gedanken zu verändern. 

  • Entspannung?

    ENTSPANNUNG?

    Achtsamkeit geht nicht automatisch mit Entspannung einher. Viele Menschen stellen bei einer Meditation eine entspannende Wirkung fest. Dies steht häufig in Zusammenhang mit der Konzentration auf den Atem. Achtsam zu sein, heißt jedoch vor allem das Leben ganzheitlich, in seiner Fülle wahrzunehmen. Dies schließt verschiedenste, mitunter auch schwierige Erfahrungen mit ein, um dann einen hilfreichen Umgang zu finden.

  • Schnelle Lösungen?

    SCHNELLE LÖSUNGEN?

    Die Kultivierung von Achtsamkeit ist keine schnelle Lösung, auch wenn in unserer Kultur eher schnelle Lösungen angestrebt werden. Die Achtsamkeitspraxis ist eher mit einer langsamen, inneren Evolution zu vergleichen als mit einer schnellen Revolution. Wer sich in der Achtsamkeit übt, kann dies mit dem Trainieren einen Muskels vergleichen. Die Entwicklung und Beschaffenheit des Muskels hängt von der kontinuierlichen, wohlwollenden Zuwendung des Trainierenden ab.

  • Passivität, Schwäche, Gleichgültigkeit

    PASSIVITÄT / SCHWÄCHE 

    GLEICHGÜLTIGKEIT?

    Durch zunehmende Achtsamkeit und Meditationserfahrung stellt sich Gelassenheit ein; diese sollte nicht mit Gleichgültigkeit oder Passivität verwechselt werden. Forschungen haben gezeigt, dass sich in Meditation Übende von emotionalen Reaktionen schneller erholen als Menschen, die nicht in dieser Weise üben. Achtsamkeit macht auf diese Weise stärker und befähigt auf Lebenssituationen zu antworten, statt diesen ausgeliefert zu sein.

Leben in Achtsamkeit © 2019

Impressum & Datenschutz
Nichts tun?

NICHT(S) TUN?

Häufig wird davon ausgegangen Achtsamkeit und verschiedene Meditationen seien ausschließlich mit Nicht(s)-Tun verbunden. Auch wenn der Fokus auf dem SEIN und nicht auf dem TUN liegt, sind unterschiedliche Bereiche im Gehirn aktiv und arbeiten. 

Religion?

RELIGION?

Achtsamkeit ist weder spirituell noch religiös,  weder geheimnisvoll noch exotisch oder mystisch. Kontemplative Praktiken und mentale Übungen existieren seit jeher in allen Kulturen und unterstützen die Konzentration und innere Ausrichtung.

Ablenkungstechnik?

ABLENKUNGSTECHNIK?

Achtsamkeit ist keine Ablenkungstechnik oder eine Methode der Realität zu entfliehen. Das Gegenteil ist der Fall: Achtsamkeit heißt der Realität mit all ihrem Schmerz, ihrer Langeweile und ihrer Freude zu begegnen. Achtsamkeit bringt die Wahrnehmung genau zu dem was im Hier und Jetzt geschieht. 

Gedanken abschalten?

GEDANKEN ABSCHALTEN?

Eine weitere  Vorstellung über Achtsamkeit ist, sie helfe die Gedanken abzuschalten. Der Zweck der Achtsamkeit ist es jedoch nicht Gedanken abzuschalten, sondern sich ihrer bewusst zu werden und sich ggf. von ihnen zu distanzieren und die Beziehung zu den Gedanken zu verändern. 

Entspannung?

ENTSPANNUNG?

Achtsamkeit geht nicht automatisch mit Entspannung einher. Viele Menschen stellen bei einer Meditation eine entspannende Wirkung fest. Dies steht häufig in Zusammenhang mit der Konzentration auf den Atem. Achtsam zu sein, heißt jedoch vor allem das Leben ganzheitlich, in seiner Fülle wahrzunehmen. Dies schließt verschiedenste, mitunter auch schwierige Erfahrungen mit ein, um dann einen hilfreichen Umgang zu finden.

Schnelle Lösungen?

SCHNELLE LÖSUNGEN?

Die Kultivierung von Achtsamkeit ist keine schnelle Lösung, auch wenn in unserer Kultur eher schnelle Lösungen angestrebt werden. Die Achtsamkeitspraxis ist eher mit einer langsamen, inneren Evolution zu vergleichen als mit einer schnellen Revolution. 

Passivität, Schwäche, Gleichgültigkeit?

PASSIVITÄT / SCHWÄCHE 

GLEICHGÜLTIGKEIT?

Durch zunehmende Achtsamkeit und Meditationserfahrung stellt sich Gelassenheit ein; diese sollte nicht mit Gleichgültigkeit oder Passivität verwechselt werden. Forschungen haben gezeigt, dass sich in Meditation Übende von emotionalen Reaktionen schneller erholen als Menschen, die nicht in dieser Weise üben. Achtsamkeit macht auf diese Weise stärker und befähigt auf Lebenssituationen zu antworten.

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